UK Aachen

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Die Uniklinik RWTH Aachen damals und heute

Mit Gründung der Medizinischen Fakultät am 18. Juni 1966 stiegen die damaligen Städtischen Krankenanstalten in den Rang einer Universitätsklinik auf. Schnell wurde klar, dass Raumknappheit und rasch ansteigende Patientenzahlen einen Neubau erforderlich machten. Der Neubau nach einem Entwurf der Aachener Architekten Weber & Brand wurde 1971 begonnen.

Nach einer Bauzeit von über zehn Jahren konnte 1982 mit dem abschnittsweisen Bezug des neuen Fakultätsgebäudes begonnen werden. Die feierliche Einweihung fand dann am 21. März 1985 statt. Die anfängliche Zurückhaltung, die das Gebäude aufgrund seiner Größe und der damit verbundenen Kosten hervorrief, ist inzwischen dem Bewusstsein gewichen, dass es sich um eine Stätte handelt, in der Hochleistungsmedizin im Dienste des Patienten wirkungsvoll angewandt wird. Erfreulicherweise teilten diese Einschätzung auch Patienten, die Bevölkerung, die kooperierenden niedergelassenen Ärzte und die zuweisenden Krankenhäuser der Aachener Region. Aber auch weit über nationale Grenzen hinaus genießt die Uniklinik RWTH Aachen einen ausgezeichneten Ruf.

Mit fast 6.600 Räumen ist das Universitätsklinikum Aachen eines der größten Krankenhäuser der Bundesrepublik. Jährlich werden in den 33 Fachkliniken rund 48.000 Patienten stationär versorgt. Die gewaltigen Dimensionen ergaben sich aus dem Konzept, alle medizinischen Teildisziplinen sowie Forschung und Lehre in einem Gebäude zusammenzufassen. Diese Zentralisierung sollte eine rationelle Nutzung aller Ressourcen sowie eine patientennahe Ausbildung der Studenten fördern. Zwischen 1968 bis 1985 geplant und gebaut, wurde das immense Bauvorhaben schließlich im sogenannten Synchronverfahren, d.h. einer Gleichzeitigkeit von Planen und Bauen bewältigt. Mit seinen außen wie innen sichtbar gemachten Elementen der Gebäudetechnik ist das gewaltige Gebäude ein Vertreter der technischen Moderne, der auch das Centre Pompidou in Paris zugerechnet wird.

Der Komplex ist modular angelegt und ermöglicht den freien Innenausbau. Dieses Konzept erleichterte auch die von Wörner + Partner ab 2007 durchgeführte Grundsanierung mit einer Änderung der Flächennutzung und der Realisierung eines neuen Haustechnikkonzeptes.. Nach anfänglicher Skepsis von Seiten der Bevölkerung gegenüber dem ungewöhnlichen Bau ist dieser mittlerweile in der Region etabliert und nicht nur in der Fachwelt anerkannt.

Am 20.11.2008 ist das Hauptgebäude der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen in die Denkmalliste eingetragen worden. 2011 wurde ein neuer Hubschrauberlandeplatz "Rettende Hand" auf dem Vorplatz des Aachener Klinikums errichtet.

Heute, im Jahre 2021, ist das Universitätsklinikum in die Jahre gekommen und die seinerzeit gelobte Stätte der Untersuchung, Behandlung, Forschung, Lehre und XXXXXXX in einem der größten Klinikgebäude unter einem Dach führt zu erheblichen Kosten bei der Erhaltung des Gebäudes.

Gebäude und Architektur

Die Verwirklichung der Idee, Lehre, Forschung und Krankenversorgung unter einem Dach zu vereinen, ist in Deutschland einmalig. Seit Bezug des Hauses im Jahr 1984 finden hier nahezu alle Einrichtungen der Medizinischen Fakultät Platz.

Förderprogramme des Landes:

Bereits zu Beginn der 2000er Jahre wurde bewusst, dass sich die Kliniken in einem schlechten baulichen Zustand befinden und einen enormen Investitionsstau vor sich herschieben. Aus diesem Grunde beschlossen die Landesregierungen verschiedene Programme zur Beseitigung eben dieses.

MedMoP - Medizinisches Modernisierungs Programm

Am Uniklinik-Standort Aachen hat das Land bis 2020 rund 418 Millionen Euro in zwölf Bau- und Sanierungsprojekte investiert.. Die Maßnahmen gehören zum neuen Medizinischen Modernisierungsprogramm (MedMoP) des Landes NRW für Baumaßnahmen an Universitätskliniken.